Ulrich Wickert - geboren 1942

Ulrich Wickert begann seine Laufbahn schon im Jahr 1969 als Fernsehjournalist beim Westdeutschen Rundfunk. 1977 erfolgte sein Wechsel zur ARD, wo er von 1991 bis 2006 als erster Moderator der “Tagesthemen” tätig war, eine Rolle, die ihn zu einem der bekanntesten Gesichter der deutschen Nachrichten machte.
Mehr als fünf Jahrzehnte nach dem Beginn seiner Fernsehkarriere sieht Wickert heute natürlich älter aus, aber er ist immer noch ebenso energisch und adrett wie früher. Zuletzt war er von 2007 bis 2014 in der NDR-Kultursendung “Wickerts Bücher” zu sehen. Mit über 80 Jahren ist es mittlerweile etwas ruhiger um den beliebten Moderator geworden, der heute seinen Ruhestand genießt.
Thomas Roth - geboren 1951

Erfahrung und Wissen sind unerlässlich, um als Journalist Glaubwürdigkeit zu erlangen und eine erfolgreiche Karriere abzusolvieren. Thomas Roth, mit über drei Jahrzehnten im Journalismus, hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für die ARD berichtete er aus Metropolen wie Johannesburg, Moskau und New York. Er leitete sogar einige Jahre lang das ARD-Studio in Moskau.
Ab 2013 war er als Gesicht der ARD-“Tagesthemen” regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen, bis er sich 2016 in den verdienten Ruhestand verabschiedete. Als welterfahrener Mann scheint ihn das Älterwerden nicht zu beeinträchtigen, denn er verkörpert Erfahrung und Reife und steht selbstbewusst zu seinem Alter. Heute ist er Vorsitzender des “Lew-Kopelew-Forums”.
Tom Buhrow - geboren 1958

Tom Buhrow arbeitete schon 1985 als Volontär beim WDR und stieg 28 Jahre später zum Intendanten des Senders auf. Seine journalistische Karriere zeichnet sich durch beeindruckende Stationen aus. Er war nicht nur für den WDR als Redakteur und Reporter tätig, sondern auch als Nachrichtensprecher der “Tagesschau”.
Zwischen 2006 und 2013 präsentierte er regelmäßig diese bedeutende Nachrichtensendung und zählt seither zu den bestverdienenden Journalisten in Deutschland, da er nicht nur WDR-Intendant, sondern auch Vorsitzender der ARD war. Mit Mitte 60 ist ihm sein Alter kaum anzusehen. Tatsächlich hat sich der beliebte Moderator in den letzten drei Jahrzehnten optisch kaum verändert und behält seine sympathische Ausstrahlung bei.
Sibylle Rauch – geboren 1960

Ende der 70er Jahre erlangte Sibylle Rauch durch ein Fotoshooting für ein berühmtes Magazin erste Bekanntheit. Ihr Weg führte sie in die Filmindustrie, wo sie in der Filmreihe “Eis am Stiel” mitwirkte. Allerdings folgte auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ein tiefer Fall. Ihr Leben geriet außer Kontrolle und war geprägt von Drogenkonsum. In dieser Zeit wirkte sie in verschiedenen dubiosen Filmen mit.
2019 wagte sie sich in das Reality-TV-Format “Dschungelcamp” und rückte für kurze Zeit erneut ins Rampenlicht. Trotz der Herausforderungen, denen sie in ihrem Leben gestellt war, hat Sibylle Rauch ihre physische Erscheinung gepflegt. Sie hat weiterhin eine gute Figur und auch ihre langen Haare trägt sie wie früher.
Martin Schneider – geboren 1964

Bekannt unter dem Künstlernamen “Maddin”, hat sich dieser Komiker durch seine Auftritte in Shows wie “RTL Samstag Nacht” und “Genial daneben” einen Namen gemacht. Seine charakteristischen Merkmale sind sein hessischer Akzent und seine markanten Gesichtszüge. Seit den frühen 90ern ist er in der Unterhaltungsbranche tätig, sowohl als Schauspieler als auch als Komiker.
Später war er in der Improvisations-Show “Comedy Märchenstunde” auf Sat.1 zu sehen. Auch heute, nach über drei Jahrzehnten im Rampenlicht, begeistert er mit seinem humorvollen Charme. Obwohl er schon eine lange Karriere hinter sich hat und die ein oder andere Lachfalte mehr hat, steht er weiterhin regelmäßig auf der Bühne.
Cornelia Froboess – geboren 1943

In den 1960er Jahren begann Cornelia, damals als “kleine Cornelia” bekannt, ihre Karriere als Schlagersängerin, bevor sie sich der Schauspielkunst zuwandte. Besonders im Theater, als Teil der Münchner Kammerspiele, und in Fernsehproduktionen demonstrierte sie ihr Können. Ihre Leistungen im Laufe der Jahre blieben nicht unerkannt.
2021 erhielt sie den “Deutschen Schauspielpreis” als Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Cornelia erklärte, dass sie diesen Preis mit gemischten Gefühlen annahm, da er sie an ihr fortgeschrittenes Alter erinnerte und ihr den Eindruck gab, dass sich ihre Karriere ihrem Ende zuneigte. Dennoch bleiben ihre Fans und Bewunderer optimistisch, dass sie auch mit über 80 weiterhin mit ihrem Talent und ihrer Präsenz begeistern wird.
Herbert Herrmann – geboren 1941

Herbert Herrmann feierte bereits in den 70ern und 80ern große Erfolge mit Rollen in populären Serien wie “Drei sind einer zuviel” und “Ich heirate eine Familie”. Sein charmanter und lebensfroher Charakter prägte sein Image als attraktiver Sunnyboy. Heute noch erhält Herrmann zahlreiche Angebote, auch wenn er seit einiger Zeit keine Rolle mehr übernimmt.
Auch wenn er seine Karriere vor der Kamera mittlerweile beendet hat, ist von einem Karriereende noch lange keine Rede, denn das Älterwerden sieht er gelassen. Er empfindet, dass man mit den Jahren an Gelassenheit und Lockerheit gewinnt, was dazu führt, dass man sich weniger auf unnötige Konflikte einlässt. Er unterhält sein Publikum heute von der Theaterbühne aus.
Christina Plate – geboren 1965

Christina Plate begann ihre Karriere im deutschen Fernsehen schon in jungen Jahren und war schon im Alter von elf Jahren in der ZDF-Serie “Kinder, Kinder” zu sehen. 1988 erhielt sie für ihre vielversprechenden Leistungen den Nachwuchs-“Bambi”. Ihren großen Durchbruch erzielte sie jedoch mit ihrer Rolle in “Familie Dr. Kleist”. Seit ihrer Heirat mit dem Moderator Oliver Geissen im Jahr 2009 tritt sie seltener im Fernsehen auf und widmet sich hauptsächlich ihrer Familie.
Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, sowie mehrere Kinder aus früheren Beziehungen. Zuletzt war Christina zwei Jahre lang in der Krimiserie “SOKO Köln” zu sehen, und ihre Fans warten gespannt auf ihre nächste schauspielerische Herausforderung.
Wolfgang Grupp - geboren 1941

Wolfgang Grupp zählt zu den renommiertesten Geschäftsleuten in Deutschland. Nach seinem Studienabschluss Ende der 1960er übernahm er die Leitung von “Trigema”. Dieses seit 1919 bestehende Familienunternehmen widmet sich der Herstellung von Sport- und Freizeitkleidung und betreibt mehrere Tankstellen. Unter Wolfgangs Führung zeichnet sich Trigema durch eine beeindruckende Unternehmensstabilität aus, denn seit 1969 wurden keine betriebsbedingten Kündigungen oder Kurzarbeit verzeichnet.
Zudem wird die gesamte Produktionslinie in Deutschland durchgeführt. Wolfgang plant, bei einem Rückzug aus der Geschäftsleitung, die er bereits 2011 ankündigte, die Führung des Unternehmens seinen Kindern zu übergeben. Er ist schon über 80, doch scheint er sich bis heute noch nicht in den Ruhestand verabschieden zu wollen.
Andreas Giebel - geboren 1958

Andreas Giebel ist ein vielseitig talentierter Kabarettist und Schauspieler, der in seinem Berufsleben bereits mehrere Wege eingeschlagen hat. Zu Beginn seines Berufslebens machte er eine Ausbildung zum Dekorateur, arbeitete später als Masseur und sogar ein paar Jahre lang als Hausmeister an einer Grundschule. Seinen Durchbruch im Unterhaltungsbereich erreichte er in den 1980er Jahren mit seinem ersten umfangreichen Bühnenprogramm.
Ab 1986 widmete er sich vollzeitlich dem Kabarett. Fernsehzuschauer kennen Andreas möglicherweise aus Sendungen wie “Neues aus der Anstalt” oder “Ottis Schlachthof”. Seine erste bedeutende Rolle als Schauspieler übernahm er 1993 in einer Episode des “Tatort”. Nach mehreren TV-Projekten ist er seit 2019 als Hauptdarsteller in der Serie “Watzmann ermittelt” zu sehen.
Frau Jaschke - geboren 1955

Marlene Jaschke ist eine beliebte Figur der deutschen Kabarettszene, die 1987 von der Hamburger Künstlerin Jutta Wübbe erfunden wurde. Ursprünglich für das Straßentheater entwickelt, zeichnet sich die Figur durch ihr markantes Erscheinungsbild mit beige-rotem Outfit, Haube, typischer Sekretärinnenbrille und Handtasche aus. Frau Jaschke begeistert mit Anekdoten über ihren Wellensittich, ihre Freundin und einen geschätzten Kollegen.
Wübbe selbst, mit über drei Jahrzehnten Bühnenerfahrung, leitet heute noch Workshops und moderiert verschiedene Veranstaltungen. Ihr Alter merkt man ihr weder im Aussehen noch in ihrem beruflichen Elan an. Seit 2017 tourt sie mit ihrem Soloprogramm “Nie wieder vielleicht” durch Deutschland und begeistert weiterhin ein großes Publikum.
Fritz Wepper - geboren 1941

Fritz Wepper ist ein renommierter deutscher Schauspieler, der sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene Anerkennung durch seine bemerkenswerten Darbietungen in verschiedenen Filmen erlangen konnte. Seine wohl herausragendste und international gefeierte Rolle war die des “Albert Mutz” im Antikriegsfilm “Die Brücke” aus dem Jahr 1959.
Seinen großen Durchbruch erzielte er jedoch viele Jahre später mit der Krimiserie “Derrick”, in der er von 1974 bis 1998 als Kriminalbeamter “Harry Klein” auftrat. Diese Serie genoss besonders in den 1980er-Jahren große Beliebtheit. Es folgten jedoch viele weitere Serien, darunter “Um Himmels Willen”, in der er eine bedeutende Rolle übernahm, bis er sich 2021 in den Ruhestand verabschiedete.
Jutta Kammann - geboren 1944

Jutta Kammanns Weg in die Schauspielwelt begann als Model und Statistin, bevor sie eine Schauspielausbildung absolvierte, die ihr erste Rollenangebote einbrachte. Sie wurde vor allem durch die Krimiserien “Derrick” und “Der Alte” bekannt. Diese Rollen markierten ihren Durchbruch.
Später wurde sie durch ihre Darstellung der Krankenschwester “Ingrid Rischke” in der Arztserie “In aller Freundschaft” einem breiteren Publikum bekannt. Jutta Kammann zeigte ihr Talent jedoch nicht nur in Serien, sondern auch in Filmen. Sie hatte beispielsweise Auftritte in Klassikern wie “Eine Tote soll ermordet werden” und “Unser Willi ist der Beste”. Sie lebt seit 2014 in einer Seniorenresidenz in München, war aber später noch in verschiedenen kleineren Rollen zu sehen.
Rolf Becker - geboren 1935

Rolf Becker begann seine Schauspielkarriere auf der Bühne des Münchner Theaters, bevor er weitere Engagements am Staatstheater Darmstadt und in Ulm annahm. 1971 wurde er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert und festigte damit seinen Ruf in der deutschen Theaterszene.
Parallel dazu trat Rolf Becker ab den frühen 1960er Jahren vermehrt im deutschen Fernsehen auf. In dieser Zeit wirkte er in Adaptionen deutscher literarischer Werke mit, wie etwa in “Affäre Blum” unter der Regie von Robert Adolf Stemmle und in Heinrich Bölls “Nicht nur zur Weihnachtszeit”. Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist Rolf Becker weiterhin aktiv als Schauspieler und ist seit 2006 fester Bestandteil der Serie “In aller Freundschaft”.
Wim Wenders - geboren 1945

Als Mitbegründer des “Filmverlags der Autoren”, einem einflussreichen Filmvertrieb, arbeitete er auch als Produzent und hat sich als Regisseur einen Namen gemacht. Er gründete zudem seine eigene Produktionsfirma und wurde im Laufe seiner Karriere mit mehreren Bundesfilmpreisen geehrt. Seine Erfolge ebneten ihm den Weg in die amerikanische Filmbranche, wo er in zweiter Ehe die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Ronee Blakley heiratete.
Bekannt wurde er durch seine Fähigkeit, europäische und amerikanische Filmstile zu vereinen, wie in “Paris, Texas”. Seine Auszeichnungen umfassen den deutschen Filmpreis, den Regiepreis von Cannes, den Kritikerpreis von Los Angeles und den Master of Cinema Award. Er ist bis heute als Produzent und Regisseur tätig.
Werner Herzog - geboren 1942

Aufgewachsen in einem bayerischen Dorf, startete der Münchner seine berufliche Laufbahn nach seinem Geschichts- und Literaturstudium. Mit 19 Jahren, im Jahr 1961, arbeitete er an seinem ersten Filmprojekt. Über die Jahre hinweg schuf er mehr als 60 Filme und dirigierte über ein Dutzend Opern. Sein Ruf als Regisseur zog Hollywood-Größen wie Nicolas Cage, Nicole Kidman und den umstrittenen Schauspieler Klaus Kinski an, mit dem er fünf Filme drehte.
Er erhielt fünfmal den deutschen Filmpreis und wurde 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. 2009 zählte ihn das Magazin “Time” zu den 100 einflussreichsten Menschen weltweit. Heute lebt er in Los Angeles und ist in dritter Ehe mit der Fotografin Lena Herzog verheiratet.
Ludwig Hofmaier - geboren 1941

Ludwig Hofmaier war in der ZDF-Sendung “Bares für Rares” sieben Jahre lang ein wahrer Publikumsmagnet. Mit seinem umfangreichen Wissen und Geschick im Umgang mit Antiquitäten begeisterte er die Zuschauer. Im Oktober 2019 kündigte er seinen bevorstehenden Rückzug aus der beliebten TV-Show an. Ursprünglich plante der erfahrene Antiquitätenhändler, bis 2024, dem Ende seines Vertrags mit ZDF, in der Sendung zu bleiben.
Jedoch verließ er das Format überraschend schon 2021. Angesichts seines fortgeschrittenen Alters von fast 80 Jahren und seines gesundheitlichen Zustands, darunter zwei Schlaganfälle und ein Herzinfarkt, ist dieser Schritt nachvollziehbar. Nun hat Ludwig die Gelegenheit, seinen wohlverdienten Ruhestand in vollen Zügen zu genießen.
Albert Maier - geboren 1949

Albert Maier ist ein Kunsthändler aus Bayern, der besonders als Händler in der ZDF-Sendung “Bares für Rares” bekannt wurde. In der Show zeichnet er sich durch seine eloquenten Expertisen und sein besonnenes Auftreten aus. Sein Weg zum Kunstexperten begann mit einem unerwarteten Fund: Als ein Gefängnis in einer Nachbarstadt abgerissen wurde, fielen ihm acht von Insassen geschnitzte Türen auf.
Diese Entdeckung weckte sein Interesse für Kunst, und er kaufte die Türen, um sie mit Profit weiterzuverkaufen. Dies war der Beginn seiner erfolgreichen Karriere, die er bis heute fortsetzt. Der “Schatzsucher” verabschiedete sich im Jahr 2023 von seiner Fernsehkarriere und setzte sich mit Mitte 70 schließlich zur Ruhe.
Richard Chamberlain – geboren 1934

Richard Chamberlain kann auf eine beeindruckende Laufbahn von über sechs Jahrzehnten in der Welt von Film und Fernsehen zurückblicken. Seinen Durchbruch erlangte er in den frühen 60er Jahren mit der beliebten US-Serie “Dr. Kildare”, die ihm die Türen zu einer erfolgreichen Karriere öffnete. Chamberlain, der am 31. März 2024 seinen 90. Geburtstag feiert, zeigte sein Talent nicht nur auf der Leinwand, sondern auch auf der Theaterbühne und in Musicals.
Im Alter von 85 Jahren stand er im Jahr 2019 noch für den Film “Finding Julia” vor der Kamera. In den letzten Jahren hat er sich jedoch entschieden, einen Gang zurückzuschalten und seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen.
Alfons Schuhbeck - geboren 1949

Alfons Schuhbeck ist bekannt aus Kochshows wie “Küchenschlacht” und “Kerner kocht” und hat sich zu einem der populärsten Fernsehköche in Deutschland entwickelt. Der Traunsteiner ist regelmäßig in verschiedenen Talk- und Fernsehformaten zu sehen und hat bereits 20 Kochbücher mit verschiedenen Rezepten veröffentlicht. Schuhbecks kulinarische Laufbahn begann 1980, als er das “Kurhausstüberl”, das Restaurant seines Ziehvaters, übernahm.
Unter seiner Leitung wandelte sich das bis dahin durchschnittlich erfolgreiche Lokal zu einem Geheimtipp, besonders bei lokalen Prominenten. Diese Erfolge ebneten den Weg für seine weitere Karriere und machten ihn berühmt. Leider entschied er im Laufe der Jahre, Steuern zu hinterziehen, weshalb er ab Ende 2023 eine dreijährige Haftstrafe absitzen muss.
Sascha Hehn - geboren 1954

Sascha Hehn ist der Sohn des Schauspielers Albert Hehn und fand schon früh seinen Weg vor die Kamera. Bereits mit fünf Jahren hatte der gebürtige Münchner seinen ersten Filmauftritt. Seine Schauspielkarriere entwickelte sich so rasant, dass er die Schule verließ, noch bevor er seinen Realschulabschluss erlangte.
Nach anfänglichen Engagements in unseriösen Filmen erlangte Sascha Hehn durch seine markanten Rollen in den beliebten Serien “Traumschiff” und “Schwarzwaldklinik” des ARD und ZDF große Bekanntheit und wurde zu einer festen Größe im deutschen Fernsehen. Nach über vier Jahrzehnten im Geschäft wurde es etwas ruhiger um den Schauspieler. Zuletzt übernahm er 2020 die Hauptrolle des Ölprinzen bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg.
Horst Naumann - geboren 1925

Horst Naumann ist fast 100 Jahre alt. Der Schauspieler wurde im Theater und in verschiedenen Fernsehproduktionen bekannt. Berühmtheit erlangte er durch seine Darstellung als “Dr. Römer” in der ZDF-Serie “Die Schwarzwaldklinik” und später als “Dr. Schröder” im “Traumschiff”, womit er über Jahre hinweg in zwei erfolgreichen Serien als Arzt auftrat.
Sein Filmdebüt hatte der gebürtige Ost-Berliner allerdings schon viel früher, als er in den 50er Jahren im DDR-Film “Das geheimnisvolle Wrack” mitspielte. Naumann führte seine Karriere später in Westdeutschland im Theater fort und war in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 2010 war er zuletzt schon im hohen Alter in verschiedenen Serien zu sehen.
Roman Runkel - geboren 1961

Seit Januar 2020 ist Roman Runkel als neuestes Mitglied und Händler in der ZDF-Sendung “Bares für Rares” zu sehen. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass Runkels wahre Leidenschaft in der Gastronomie liegt. Ausgebildet in diesem Bereich, bleibt er trotz seines Erfolgs in der Trödelsendung und seiner Tätigkeit als Antiquitätensammler abseits der Kamera der Gastronomie treu.
Schon seit den 80er Jahren betreibt er ein eigenes Lokal in Koblenz. Zudem eröffnete er 2006 einen “Colonialladen”, in dem er Antiquitäten und Fundstücke, die er unter anderem in “Bares für Rares” erwirbt, zum Verkauf anbietet. Er spezialisiert sich beim Antiquitätenhandel auf Themen rund um Zirkus und Essen.
Claus-Detlev Walter Kleber - geboren 1955

Claus Kleber ist promovierter Jurist, doch in Deutschland ist er vor allem als Gesicht des “heute-journals” im ZDF bekannt, in dem er von 2003 bis Ende 2021 arbeitete. Seine Laufbahn im Journalismus begann jedoch bereits in den 80er Jahren, unter anderem als Auslandskorrespondent für die ARD. Zuvor hatte er als Rechtsanwalt gearbeitet. Kleber ist ein Sinnbild für seriösen Journalismus und professionelle Nachrichtenpräsentation.
Er hat das Rentenalter erreicht und lebt heute zurückgezogen von den Medien. Im Laufe seiner Karriere achtete er sehr auf sein äußeres Erscheinungsbild und hat sich über die Jahre hinweg eine anhaltende Attraktivität bewahrt, die ihm eine lange Karriere vor der Kamera ermöglichte.
Jochen Rausch - geboren 1965

Jochen Rausch begann seine Karriere im Journalismus bereits in jungen Jahren. Mit 18 begann er, für die “Neue Ruhr Zeitung” zu schreiben, und in den 80er Jahren wechselte er zum WDR. Später leitete er als Programmchef die Sender 1 Live, WDR 2 und WDR 4. Rausch hat nicht nur Talent im Journalismus, sondern war auch als Musiker und Schriftsteller aktiv.
Sein Roman “Krieg” wurde 2017 verfilmt. Heute ist er schon Ende 60, doch trotz der sichtbaren Anzeichen der Zeit in seinem Haar bleibt er in seiner Ausstrahlung unverändert und behält seine Attraktivität bei, die er schon vor 30 Jahren hatte. 2021 verabschiedete er sich in den Ruhestand.
Ulrich Deppendorf - geboren 1950

Ulrich Deppendorfs beruflicher Weg beim WDR nahm in den 70er Jahren seinen Anfang. In seiner Funktion als Redakteur trug er zur Gestaltung verschiedener Sendungen bei und er stand als Moderator der Sendung “Hier und Heute“ erstmals vor der Kamera. Während der 80er Jahre konzentrierte er sich mehr auf Aufgaben hinter der Kamera, einschließlich der Rolle als Redaktionsleiter beim WDR.
Ab 1993 erweiterte Deppendorf seine Tätigkeit auf den ARD, wo er insbesondere das ARD-Hauptstadtstudio leitete. 2014 erlitt er einen leichten Schlaganfall, von dem er sich glücklicherweise vollständig erholte. Ein Jahr später verabschiedete er sich in den Ruhestand, den er heute mit seiner Frau genießen kann.
Thomas Johannes Gottschalk - geboren 1950

Thomas Gottschalk ist eine Ikone der deutschen Medienlandschaft und weithin bekannt als Moderator der Show “Wetten, dass…?!” sowie als Werbegesicht der Haribo-Goldbären. Charakteristisch für ihn sind seine unverwechselbaren Anzüge und seine unverkennbare Frisur, die er während seiner fast fünf Jahrzehnte andauernden Karriere beibehalten hat. Optisch hat er sich seit dem Start seiner Laufbahn kaum verändert, was seine jugendliche Ausstrahlung unterstreicht.
2019 wagte Gottschalk, der zu diesem Zeitpunkt bereits 43 Jahre mit seiner ersten Frau Thea verheiratet war, einen Neuanfang mit seiner zwölf Jahre jüngeren Lebensgefährtin Karina Mroß, die heute sicherlich dazu beiträgt, ihn jung zu halten. Die beiden leben sowohl in Kalifornien als auch in Deutschland.
Thorsden Schlößner - geboren 1962

Thorsden Schlößner ist seit 2019 als Händler in der beliebten ZDF-Sendung “Bares für Rares” zu sehen. Sein Weg zum Antiquitätenhandel begann jedoch bereits 1994, nachdem er in Düren zwei Berufsausbildungen absolviert hatte, die ihn in seiner Karriere weiter brachten. Er ist nicht nur ausgebildeter Einzelhandelskaufmann, sondern auch Tischlermeister.
Seit 1997 führt er sein eigenes Geschäft für Kunst und Antiquitäten sowie ein Auktionshaus in Kreuzau in der Nähe von Düren. Schlößners Fachwissen als Tischler ist dabei von unschätzbarem Wert. In seiner eigenen Werkstatt restauriert er Möbel auf traditionelle Weise mit historischen Materialien. In seiner Region ist er als Experte für Möbelrestaurationen bekannt und geschätzt.
Georg Preuße - geboren 1950

Georg Preuße wurde bekannt durch die Bühnenfigur “Mary Morgan” und revolutionierte in den 80er und 90er Jahren die Welt der Travestie und machte sie einem breiten Publikum zugänglich. Er zog zusammen mit Reiner Kohler als das Duo “Mary & Gordy” umher und tourte später auf eigenen Solo-Tourneen durchs Land und war auch in verschiedenen Fernsehshows zu sehen.
Mit blonden Locken, die an Marilyn Monroe erinnern, auffälligem Schmuck, intensivem Make-up und schimmernden Abendroben bezauberte Mary Morgan das Publikum. Im März 2022 feierte Preuße sein 50-jähriges Bühnenjubiläum mit einem Benefizauftritt. Mittlerweile hat sich der über 70-Jährige würdevoll aus der Showwelt zurückgezogen und genießt sein Leben in der Schweiz an der Seite seines Partners.
Elke Velten-Tönnies – geboren 1953

Regelmäßigen Zuschauern der Sendung “Bares für Rares” ist die Händlerin aus Köln, Elke Velke-Tönnies, sicherlich bekannt. Seit 2016 ist sie Teil des Händlerteams der Sendung und ist regelmäßig auf den Bildschirmen zu sehen. Die Schmuckstücke, die sie in der Show erwirbt, präsentiert sie in ihrer Bonner Galerie, die den Namen “Elke Velten” trägt.
Diese Galerie stellt eine Erweiterung ihres Geschäfts “Bonner Goldankauf” dar, das Elke seit 2003 betreibt. Zusätzlich leitet sie zwei weitere Unternehmen in Wuppertal. Bevor sie jedoch in die Welt des Schmuckhandels einstieg, verfolgte Elke eine andere berufliche Laufbahn, denn nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Chemielaborantin.
Jürgen Drews – geboren 1945

Das Jahr 2022 kam für die Fangemeinde von Jürgen Drews mit einer traurigen Nachricht. Im Sommer teilte er der Presse mit, dass er sich von der Bühne zurückziehen werde, um sich nun hauptsächlich seinem Privatleben zu widmen. Nach etwa fünf Jahrzehnten im Rampenlicht ist ihm diese Auszeit zu gönnen.
Jürgen Drews, dessen größter Erfolg sicherlich der Hit “Ein Bett im Kornfeld” im Jahr 1976 war, startete seine musikalische Laufbahn bei den “Les Humphries”. Kurze Zeit später begann er sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, die noch viel erfolgreicher war. Ab den 90er Jahren wurde er zum “König von Mallorca” und war über Jahre hinweg am Ballermann vertreten.
Minhoi Geneviève Loanic - geboren 1950

Minhoi Geneviève Loanic wurde in Vietnam geboren und kam schon als Kind nach Frankreich, wo sie später als Model arbeitete. Sie wurde jedoch als dritte Ehefrau des Schauspielers Klaus Kinski bekannt. Als Witwe wurde sie die Haupterbin seines großen Nachlasses.
Sie bekamen zusammen einen Sohn, Nikolai, doch sie brachte noch zwei weitere Kinder mit in die Familie. Im Jahr 2008 geriet sie wieder einmal in die Schlagzeilen der deutschen Medien, als sie rechtliche Schritte gegen das Berliner Landesarchiv und den Krankenhauskonzern “Vivantes” einleitete. Der Konflikt entstand, nachdem “Vivantes” Klaus Kinskis Patientenakten, die auch Informationen über seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik enthielten, an das Landesarchiv weitergegeben hatte.
Traude Bührmann - geboren 1942

In den 70er Jahren setzte Traude Bührmann, auch unter dem Namen Olga Linz bekannt, innovative Akzente in der feministischen Kunst und Literatur. Als vielseitige Künstlerin, die als Schriftstellerin, Übersetzerin, Fotografin und Journalistin tätig war, widmete sie sich Themen wie Feminismus, weiblicher Identität und gleichgeschlechtlicher Liebe. Sie gilt als Pionierin und Förderin von Künstlerinnen in diesem Bereich.
Sie ist mittlerweile schon über 80, doch sie zeigt eine positive Einstellung zum Älterwerden. Sie verkörpert eine reife Frau, die ihre Lebenserfahrung annimmt und das Altern als einen natürlichen Lebensprozess betrachtet. Dies spiegelt sich auch in ihrem Werk “Faltenweise: Lesben und Alter” wider, in dem sie sich mit diesen Themen auseinandersetzt.
Gitte Hænning – geboren 1946

Seit den 60er Jahren begeistert Gitte Hænning ihr Publikum auf der Bühne, und auch heute denkt sie nicht ans Aufhören. Ihr letztes Album, das 2019 unter dem Namen “Electrola…Das ist Musik!” auf den Markt kam, beweist, dass sie ihre gesanglichen Fähigkeiten, mit denen sie einst in Dänemark und auch in Deutschland bekannt wurde, über die Jahre hinweg nicht verloren hat.
Ihr Äußeres hat der Zeit getrotzt und sie sieht weiterhin fit und schön aus. Auch wenn seit ihrem großen Hit “Ich will nen Cowboy als Mann” aus dem Jahr 1963 einige Jahre vergangen sind, sieht man ihr das dank ihres strahlenden Lächelns und ihrer makellosen Haut kaum an.
Hans-Jürgen Hubert Dohrenkamp - geboren 1948

Viele kennen ihn als “Jürgen von der Lippe”, obwohl sein richtiger Name Hans-Jürgen Hubert Dohrenkamp ist. Dieser vielseitige Künstler startete seine Laufbahn auf der Bühne und als Musiker und zeigte mehrfach sein Talent als Zauberkünstler. Im Fernsehen machte er sich einen Namen als Moderator und Komiker.
Er führte zwölf Jahre lang durch die beliebte Samstagabendshow “Geld oder Liebe” und spielte zwischen 2004 und 2005 in der Sitcom “Der Heiland auf dem Eiland” eine Hauptrolle. Der Grund für seine scheinbar zeitlose Erscheinung über vier Jahrzehnte im Showgeschäft könnte sein unverkennbarer Humor sein, denn bekanntermaßen hält Lachen jung und gesund.